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Groupware

Groupware

Groupware bezeichnet eine Anwendungssoftware die darauf ausgelegt ist Personen mit gleichartigen Aufgaben beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen. Eine der ältesten Definitionen kollaborativer Software ist “intentional group processes рluѕ software tо support them”, was der deutschen Übersetzung “Absichtlicher Gruppenprozess mit zusätzlicher, unterstützender Software” am nähsten kommt.

 

Kollaborative Software ist ein breit gefächertes Konzept mit beträchtlichen Überschneidungen zu “computerunterstützter Zusammenarbeit” (“computer-supported cooperative work (CSCW)” im englischen Original). Nach Carstensen und Schmidt von 1999 ist die Groupware ein Bestandteil aus dem Feld der kollaborative Software. Die Autoren behaupten, dass die computerunterstützte Kooperation, und somit eben auch Groupware, insbesondere das Thema “wie kooperative Aktivitäten und deren Koordinierung mit Hilfe von Computersystemen unterstützt werden können” behandelt. Softwareprodukte wie z.B. E-Mails, Kalender, textbasierte Chats, Wikis sowie das bookmarking gehören zu eben jener thematischen Gruppe sobald sie im Rahmen einer Gruppenarbeit genuzt werden. Wohingegen der eher allgemein gehaltene Begriff der Social Software sich mehr auf genutzte Verfahren außerhalb des Arbeitsplatzes bezieht, wie z.B. Online-Dating-Services und Social-Networking-Webseiten wie Twitter und Facebook.

 

Die Nutzung von Groupware am Arbeitsplatz begünstigt eine kollaborative Arbeitsumgebung (“collaborative working environment” (CWE)).

 

Letzten Endes steht die Groupware im Zusammenhang mit dem Grundgedanken der kollaborativen Arbeitssysteme, die sich als jegliche Form der eigenen, menschlichen Organisation, wann immer Gruppenarbeit stattfindet, darstellt, ganz gleich ob sie formell oder informell, absichtlich oder unabsichtlich genutzt wird. Während die Groupware oder kollaborative Software sich auf technologische Bestandteile computerunterstützter Zusammenarbeit bezieht, werden kollaborative Arbeitssysteme zu einem nützlichen analytischen Tool um Verhaltensweisen und organisatorische Merkmale, die mit dem breiteren Konzept der Groupware zusammenhängen, zu verstehen.

 

Die Komplexität der Entwicklung von Groupware ist dabei noch immer ein Problem. Ein Grund dafür ist ihr sozio-technische Aspekt. Die Designer einer Groupware-Applikation müssen nicht nur technischen Ansprüchen gerecht werden (wie es bei der traditionellen Softwareentwicklung der Fall ist), sondern sie müssen auch organisatorische Gesichtspunkte sowie den jeweils zu unterstützenden Gruppenbildungsprozess mit in Betracht ziehen.

 

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